Mail vom 30.07.2020, 13:14 Uhr:

Mein Sohn hat 2019/20 wegen Lernschwierigkeiten und psychischen Problemen ein berufsvorbereitendes Jahr gemacht, und war dazu in einem Wohnheim untergebracht.

Die Coronabeschränkungen waren nicht förderlich für seine Entwicklung.

Erst wurden Wohnheim und Schule komplett geschlossen. Die 5 Wochen zu Hause bei uns, nichts zu Tun, keine psychologische Begleitung, haben uns und ihm sehr zu schaffen gemacht. (Bis hin zu Suizidgedanken.)

Im Juni /Juli  schlossen sich Wochen im Wohnheim an mit starken Einschränkungen, 1 Tag Schule in 2 Wochen, 1 Woche Werkstatt…

Wie soll da ein 18jähriger ins Leben finden?

Wir hoffen jetzt, dass seine Lehre ab Herbst besser anläuft.

 

Mit freundlichen Grüßen